Was macht Europa aus?

Es ist ein Segen, dass die S?ders und R?slers in Deutschland nicht das Sagen haben. Da sieht sich selbst das Zentralorgan der Populisten, die Bild-Zeitung, nun gehalten, den Ton zu m??igen und ein sachlich gef?hrtes Interview mit Samaras zu ver?ffentlichen. Auch das ist ein Reflex auf die ver?nderte Stimmungslage, in der pl?tzlich bislang verdr?ngte Fakten wahrgenommen werden. Dass die Griechen zum Beispiel gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung h?rter als alle anderen Euro-Krisenl?nder sparen. Unter dem Druck von Europ?ischer Union und Internationalem W?hrungsfonds hat Griechenland seit 2010 Einsparungen und Steuererh?hungen in H?he von 20 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgenommen ? das brutalste Sparprogramm in der EU-Geschichte. Und das mitten in einer schweren Rezession.
Es ist ein Segen,http://teapartydate.com/,MBT Schuhe, dass zumindest die CDU nicht der Versuchung nachgibt,Hollister Stuttgart, mit europakritischen T?nen auf Stimmenfang zu gehen, was im Zweifel gerade einfacher w?re, als f?r das Projekt Europa zu werben. Im Leitantrag f?r ihren Bundesparteitag im Herbst bezeichnet sie sich als die deutsche Europapartei. Das ist anma?end, aber doch auch ein Bekenntnis,MBT, dem mehr folgen muss als die Forderung, Europa m?sse fortan Deutsch sprechen.

Es geht am Ende um nicht weniger als um Frieden, Freiheit und Wohlstand der Europ?er, kurz gesagt: um unseren Lebensstil. Der Empfang von Samaras im Kanzleramt ist Teil dieses Lebensstils. Des zivilen, freundlichen Umgangs mit in Not geratenen Nachbarn. Auch das ist Europa, eine Wertegemeinschaft,http://abercrombieberlin.abhersteller.de/, in der man miteinander und nicht ?bereinander redet. Was f?r ein Zeichen w?re es da erst gewesen,http://mbtschuhe.mein-grundschulmaterial.de/,http://0839fc.com/home/space.php?uid=99482&do=blog&id=330095, wenn Merkel einmal nach Athen gereist w?re!

Der Wind hat sich gedreht im Land. Ein wenig nur, aber doch sp?rbar. Jene, die sich auf Kosten Griechenlands einen Bonus versprochen haben, geraten in die Defensive,http://180.201.80.22/E_GuestBook.asp, ins Abseits. Das st?rkste Zeichen daf?r setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die den griechischen Ministerpr?sidenten Antonis Samaras an diesem Freitag mit allen Ehren im Kanzleramt empf?ngt; sie wird ihm zuh?ren,Hollister, sie wird mit ihm diskutieren, aber sie wird ganz gewiss kein Exempel statuieren.
Man mag der Kanzlerin alle m?glichen Fehler gerade im Umgang mit der Griechenlandkrise vorwerfen. Doch eines ist ein Segen: dass diese Frau keine Demagogin und keine Populistin vom Schlage der forschen jungen M?nner ihrer Koalition ist, also nicht wie CSU-Mann Markus S?der oder FDP-Mann Philipp R?sler. Wenn sie auch in der Sache noch uneinsichtig auftritt, die deutschen Interessen enger definiert, als sie es im europ?ischen Rahmen eigentlich sind, so wahrt sie doch meist Form, Stil und Ton. Das ist nicht wenig im Umgang mit kleineren, ?rmeren, schw?cheren Partnern wie dem griechischen Ministerpr?sidenten, der schon M?he hat, bei seiner Betteltour durch Europa die W?rde zu wahren.

St?rker setzt sich jetzt die Erkenntnis durch,Abercrombie Berlin, dass es nicht reicht,http://yssbj.cn/E_GuestBook.asp, Europa nur als Wirtschaftsraum zu begreifen, der durch die Eurokrise bedroht ist und durch gewaltige Finanztransaktionen gesch?tzt werden muss. Das ist zwar so, doch fehlt dieser Politik noch immer der Begr?ndungszusammenhang. Was macht Europa aus,http://hollisterstuttgart.gaysingleparty.de/, weshalb ist es so wichtig, es zu retten?
Unter der Schirmherrschaft des Bundespr?sidenten hat sich ein B?ndnis Prominenter zusammengefunden, das an dieser Begr?ndung arbeiten will, um der europakritischen Stimmung im Volk entgegenzuwirken. Alte politische Fahrensleute wie Helmut Schmidt geh?ren dazu, aber auch der Volkss?nger Florian Silbereisen und der DJ Paul van Dyk. Vielleicht gelingt ihnen, was bislang nicht gelungen ist: die Debatte ?ber Europa neu zu entfachen und nicht als Krisenmonolog zu f?hren sondern als Hoffnungsdiskussion. Es reicht ja nicht, das bisher Erreichte zu verteidigen; all das, was an b?rokratischer Erstarrung und undemokratischer Ferne an den europ?ischen Institutionen kritisiert wird, ist ja wahr und gilt es zu ?berwinden.
Die Bek?mpfung der akuten Krise ist nur die Bedingung daf?r,Abercrombie, dass das eigentliche Ziel erreicht werden kann, ein nicht nur friedliches und freies Europa, sondern auch eines, das so sozial und so demokratisch gestaltet wird, dass es f?r die gro?e Mehrheit lebens- und liebenswert ist. Keinen Platz in einem solchen Europa hat die emp?rende Ungerechtigkeit dieser Zeit,http://jjhfyj.cn/guestbook.asp, dass die einfachen Steuerzahler zwischen Athen und Dublin daf?r einstehen m?ssen, dass au?er Kontrolle geratene Banken nicht den ganzen Kontinent in den Abgrund rei?en.
Es wird dabei immer mehr Menschen klar, dass es in der gegenw?rtigen Krise nicht nur um den Euro geht.